Wie kam es zu der Spindel in unserem Zunftnamen?
Als sich bei unserer Vereinsgründung der Vorstand zusammen setze, musste erst einmal ein Namen
her. Der Wunsch war es, etwas „fetziges“ und etwas, was sich mit der Gemeinde Kuchen
identifizierte zu finden, denn das ist ja der Sitz unserer Zunft.
Alle möglichen Spots in Kuchen, geographisches und geschichtliches wurden in Betracht gezogen.
Natürlich musste es sich auch gut „ rufen“ lassen.
Man kam also auf die „Spindel“, die in der Geschichte von Kuchen einen sehr berühmten Posten
einnimmt. Seit dem Jahre 1857 betrieb Arnold Straub in einem Nebenort von Kuchen eine
Baumwollspinnerei und Weberei, dort waren über 800 Mitarbeiter beschäftigt, Im Betrieb liefen
29.864 Spindeln und 535 Webstühle. Um den Mitarbeitern eine Unterkunft bieten zu können, lies
Arnold Straub mit Hilfe von Architekten eine für damalige Verhältnisse luxuriöse Arbeitersiedlung in
Kuchen erbauen, welche auch heute noch zu bestaunen ist und mittlerweile zu Wohnungen
umgebaut wurde.
Der zweite Teil, die „Fetza“ soll einfach unsere Motivation und Freude an der Zunft widerspiegeln.
Geschichtlich Fakten zum Text wurden aus der offiziellen Homepage der Gemeinde Kuchen entnommen (https://www.kuchen.de)
